Vater gib, dass alle eins seien.
Die Fokolar-Bewegung hat ihren Ursprung im Charisma der Einheit, einer Gabe Gottes an Chiara Lubich. Zu ihr gehören Menschen aus allen Kulturen, Berufungen, sozialer Herkunft, Völkern und Religionen. Zu ihren Gruppierungen gehören meist Laien, Erwachsene, Familien, Kinder und Jugendliche, aber auch Ordensleute, Priester und Bischöfe.
Anfänge:
Trient in Norditalien. Mitten im Zweiten Weltkrieg weiht sich Chiara Lubich am 7. Dezember 1943 Gott. Sie ist 23 Jahre alt. Bald folgen ihr andere Mädchen auf diesem Weg. Gemeinsam mit ihr bilden sie das „erste Fokolar“.
Spiritualität:
Der Fokolar-Bewegung ist die „Spiritualität der Einheit“, auch „Spritualität der Gemeinschaft“, zu eigen. Deren erster Schwerpunkt ist die Wiederentdeckung Gottes als Liebe. Es geht weiter vor allem darum, die „gegenseitige und beständige Liebe, die die Einheit und die Gegenwart Jesu in der Gemeinschaft ermöglicht“ zu leben (siehe allgemeines Statut). Durch die Verwurzelung im Evangelium ruft sie einen Lebensstil hervor, der zu Einheit und Frieden in der Welt beiträgt.