Die Gemeinschaft Charles de Foucauld ist ein Zusammenschluss von Frauen und Männern, Alleinstehenden, Eheleuten und Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten, die sich in kleinen Gruppen in der Regel monatlich treffen.
Sie lassen sich inspirieren von der Spiritualität des im Mai 2022 heiliggesprochenen Charles de Foucauld, der nach langer Suche als Einsiedler unter den Tuareg in der Südsahara lebte und dort am 1. Dezember 1916 bei einem Raubüberfall ums Leben kam.
Die Mitglieder unterstützen einander, mitten in der Welt in den Fußstapfen Jesu von Nazaret zu leben und Gottes Gegenwart an den Orten und in den Tätigkeiten ihres Alltags zu entdecken. Sie suchen freundschaftliche Begegnung mit Menschen, insbesondere mit Menschen, die benachteiligt oder fremd sind, einer anderen Religion angehören oder sich als glaubenslos verstehen. Sie pflegen die Gastfreundschaft und einen einfachen Lebensstil. Es geht ihnen nicht darum, gemeinsam kirchlich, sozial oder politisch tätig zu werden, sondern einander Ansporn und Rückhalt zu geben, um am je eigenen Platz dem Evangelium entsprechend zu leben und zu handeln.